Man darf einen Hund nicht auf den Arm nehmen! Oder?

Ein umstrittenes Thema unter Hundehaltern

Ob man einen Hund auf den Arm nehmen darf, ist unter Hundehaltern stark umstritten. Anhand der Geschichte von Melinda und ihrem kleinen Havaneser Stu wird deutlich, dass diese Frage differenziert betrachtet werden muss. Stu wurde sorgfältig sozialisiert und hatte zunächst gute Erfahrungen mit anderen Hunden. Eine sehr negative Begegnung mit zwei unangeleinten, stürmischen großen Hunden führte jedoch dazu, dass er zunehmend unsicher wurde und später andere Hunde anbellte, besonders an der Leine.
In einer weiteren Begegnung nahm Melinda ihren Hund aus Angst auf den Arm – trotz der Kritik eines anderen Hundehalters. Auffällig war, dass Stu in dieser Situation ruhig blieb. Solche Erlebnisse zeigen, wie sehr Hundehalter unter sozialem Druck stehen und sich kaum trauen, ihren Hund hochzunehmen, obwohl es ihm offensichtlich hilft.

Aus trainingsfachlicher Sicht ist es entscheidend, dass Hunde möglichst wenige negative Erfahrungen mit Artgenossen machen. Gerade für kleine Hunde kann es schmerzhaft und beängstigend sein, von größeren Hunden überrannt zu werden. Es ist Aufgabe des Menschen, seinen Hund zu schützen und einzugreifen, wenn er sich unwohl fühlt. In manchen Situationen – besonders bei kleinen Hunden – kann das Hochnehmen sinnvoll sein, um Sicherheit zu geben und traumatische Erlebnisse zu vermeiden.

Dabei ist wichtig, Maß zu halten: Der Hund sollte auf dem Arm nicht lernen, andere Hunde anzupöbeln oder ständig jeder Begegnung entzogen werden. Alternativen wie Ausweichen oder Abschirmen erfordern viel Training und sind nicht immer umsetzbar. Grundsätzlich wäre ein respektvoller Umgang zwischen Hundehaltern wünschenswert: Ein angeleinter Hund signalisiert, dass kein Kontakt gewünscht ist, und freilaufende Hunde sollten nur dann auf andere zulaufen, wenn sie zuverlässig abrufbar sind.

Zusammenfassung aus: Valérie Pöter, FAQ Hund

 


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