Muss dein Hund einen Dummy eigentlich immer apportieren?
Jeder Hund ist anders. Deshalb gibt es beim Pocketdummy-Training mehr als nur das klassische Apportieren.

Viele denken bei Dummyarbeit sofort an das Bringen eines Gegenstands.
Im Pocketdummy-Training gibt es jedoch eine weitere Möglichkeit: Dein Hund kann den Pocketdummy nach dem Finden auch anzeigen, anstatt ihn zu apportieren. Diese Variante dient dazu, die Sucharbeit individueller an die Bedürfnisse verschiedener Hunde anzupassen:
Das Anzeigeverhalten beim Pocketdummy
Dein Hund lernt, den Dummy durch Berühren mit der Nase anzuzeigen. Er sollte die Berührung mit der Nase deutlich zeigen, muss dieses Verhalten aber nicht dauerhaft ausführen, bis du es wieder auflöst, sondern seine Nase lediglich drei Sekunden lang an den Pocketdummy halten. Nach dieser Berührung sollte der Hund am Fundort bleiben, um dir zu zeigen, wo genau sich der Pocketdummy befindet. Sollte er sich von sich aus hinsetzen oder legen, ist dies absolut in Ordnung. Er kann seine Position frei wählen. Zudem ist es nach dem Aufspüren erwünscht, dass dein Hund den Blickkontakt mit dir aufnimmt und dir signalisiert, dass er den Dummy gefunden hat. Auf ein langes starres Anzeigeverhalten in einer bestimmten Position wird hier bewusst kein Wert gelegt.



Der Hund berührt den Dummy mit der Nase in beliebiger Position und bleibt daran stehen, wählt aber nach dem Berühren die für ihn passende Position - hier ein Sitz - und nimmt dann Blickkontakt mit seiner Bezugsperson auf, um ihr zu signalisieren, dass seine Suche erfolgreich war.
Besonders für Hunde, die nicht gerne tragen oder Schwierigkeiten beim Aufnehmen von Gegenständen haben, kann ein Anzeigeverhalten eine passende Alternative sein.
Denn das Ziel der Pocketdummy-Suche ist eine gemeinsame, individuelle Beschäftigung, bei der die Bedürfnisse des einzelnen Hundes berücksichtigt werden.
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