Mit offiziellem Namen "Ratonero Bodeguero Andaluz" ist dieser kleine, mutige Terrier erst seit 2025 von der FCI anerkannt, existiert in Andalusien aber schon ab dem 18. Jahrhundert. Englische Weinmacher, die es damals in großer Zahl in den Süden Spaniens zog, um Sherry und Brandy herzustellen und Marken wie "Osborne" oder "Sandeman" zu begründen, brachten kleine Terrier aus ihrer Heimat mit, um unerwünschte Nager in den Weinkellern, den Bodegas, zu bekämpfen. Wie der Name "Ratonero" schon sagt, legte der kleine Kämpfer, zu dessen Vorfahren höchstwahrscheinlich Foxterrier zählten, sich furchtlos auch mit Ratten an. Daneben machte er sich auch als Wachhund nützlich und kam manchmal auch zur Jagd mit: Während der schnelle Galgo die Kaninchen auf Sicht hetzte, hatte er die Aufgabe, sie vorher aus dem Bau zu treiben. Er ist terriertypisch sehr aktiv, energisch und wachsam, bei der Jagd mutig und scharf. Er kooperiert aber gern mit dem Menschen, wenn er die Sinnhaftigkeit einsieht. Sicherlich kein Schoßhund!
Die ausführliche Rassebeschreibung findest du im "Atlas der Hunderassen" von Heinz Grundel und Gisela Rau.
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